Reingeschaut in eine Musikstunde bei Harmonika Gmeiner

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Reingeschaut in eine Musikstunde bei Harmonika Gmeiner

Wie läuft eigentlich so eine Musikunterrichtsstunde ab? 

Das ist eine gute Frage, finden wir und versuchen, euch heute einen Einblick in Lothar Gmeiner’s Unterrichtsmethode zu geben:

Ganz wichtig für den Unterricht sind 2 Sinnesorgane: nämlich Augen und Ohren. Das Motto lautet Zusehen und Zuhören. Wobei besonders das Zuhören einen sehr hohen Stellenwert hat. Das Endziel der Ausbildung sollte sein, dass der Schüler ein Musikstück durch bloßes Zuhören nachspielen kann. Denn grundsätzlich spielt der Harmonikaspieler seine Stücke auswendig – ohne Noten oder ähnliches.

Das klappt natürlich nicht von Anfang an – deswegen gibt es Hilfestellung. Bei Anfängern arbeitet Lothar mit der Griffschrift im 4-Finger-System nach Max Rosenzopf. Dieses System wird zB auch an den Landeskonservatorien in Innsbruck, Graz, Klagenfurt und Slowenien gelehrt.

Um euch das besser zu veranschaulichen, haben wir ein kurzes Video (hier klicken, um es anzusehen) für euch gedreht – direkt aus einer Unterrichtsstunde. Lothar spielt die “Nandl-Polka” für eine Schülerin, die seit 1 Jahr Unterricht bei ihm nimmt.

Damit das Ohr bei den Hausaufgaben nicht zu kurz kommt, kommen folgende Methoden zum Einsatz:

Manche Schüler bringen zum Beispiel ihr iPhone mit und nehmen es direkt auf, wenn Lothar das Musikstück spielt. Zuhause laden sie es dann auf den Computer und prägen sich so das Gehörte gut ein.

Profis haben vielleicht einen Track Recorder, bei dem mittels SD-Karte das Aufgenommene an den Computer übertragen werden kann. Hier gibt es alle möglichen technischen Spielereien zB auch mit verschiedenen Tonspuren wie zB bei diesem Gerät:

Track Recorder

 

… und wer weder ein iPhone noch einen Track Recorder besitzt und es lieber auf die nostalgische Art mag: für den hat Lothar ein Kassetten-Aufnahmegerät parat und man nimmt die aufgenommenen Musikstücke ganz Retro auf der Kassette mit nach Hause!

2012-10-13T19:40:41+00:00